Wasserstrahlschneiden: Vorteile, Nachteil, auswählen

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    Wasserstrahlschneiden: Vorteile, Nachteil, auswählen

Gespeichert von metal-interface am Do., 04.04.2019 - 12:10
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  • Wasserstrahlschneiden

    Wasserstrahlschneiden: Vorteil und Nachteil.

  • Wasserstrahlschneiden: Vorteil

     

    Wasserstrahlschneiden ist ein technisches Verfahren, welches viele Vorteile mit sich bringt:

    • Die meisten Materiale können geschnitten werden: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Titan, Komposite, und andere mehrschichtige Walzstähle, Stein, Plastik, etc...
    • Die Dicken für mögliche Schnitte sind sehr wichtig: ungefähr 600 mm für „weiches“ Material und 200 mm für „harte“.

    • Des Weiteren ist die durch dieses Verfahren gegebene Schnittqualität ein besonderer Vorteil. Der Schnitt kann sehr präzise ausgeführt werden ohne oder nur mit wenig Grat und ohne Wärmeeinflusszone (WEZ), da das Material bei Kälte geschnitten wird. Das Material wird also nicht aufgrund einer Erwärmung verformt. Selbst mit dicken Materialen ist es möglich Präzisionen von bis zu +/- 0,04 mm zu erhalten.

    • Ein anderer Vorteil dieser Technologie ist das gestapelte Schneiden: mehrere Schichten aus dünnem Stahl können mit einer konstanten Präzision zugeschnitten werden (der dynamische Wasserstrahl garantiert die gleichen Dimensionen für jede Schicht).
  • Wasserstrahlschneiden: Nachteil

    Der wohl größte Nachteil für das Wasserstrahlschneiden ist die Arbeitsgeschwindigkeit, die weitgehend reduziert werden kann durch die Benutzung einer Multikopfmaschine, die es ermöglicht mehrere Teile in der gleichen Zeit zu produzieren.

    Die Art des Wasserstrahls variiert, je nach Schneidematerial:

    • dünne Materialien können mit einem puren Wasserstrahl geschnitten werden

    • für harte Materialien ist ein abrasiver Wasserstrahl notwendig: diese Technologie besteht darin dem Wasserstrahl abrasive Körner hinzuzufügen wie z.B. Siliziumdioxid oder Grenat

  • Wasserstrahlschneiden: auswählen

    Um die richtige Wasserstrahlschneideanlage auszuwählen ist es also wichtig je nach Schneidematerial und zu fabrizierenden Teilen folgende Sachen zu beachten: 

    • Die Pumpe, welche ein essentieller Bestandteil der Wasserstrahlschneideanlage ist. Die Pumpe erzeugt den Druck des Wasserstrahls. Die Pumpe hat eine Lebensdauer von durchschnitllich 5000 Stunden.

    • Die Systemversorgung des Schleifmittels und der Durchmesser der Düse.

    Je mehr man mit einer feinen Düse arbeitet, desto besser ist die Präzision und die Schnittqualität, die Durchflussmenge ist geringer genauso wie der abrasive Gebrauch. Doch wird die Feinheit des Strahls durch die abrasive Versorgung ausgeglichen, welche nicht die Düse verstopfen darf.

    • Die Notwendigkeit eine Wasserstrahlschneideanlage mit oder ohne Rotationsmotor zu haben für eine höhere Schnittqualität

    • Die Empfindlichkeit des Höhensensors zwischen dem Schneidekopf und dem zu bearbeitendem Werkstoff (um Oberflächen von unebenen Blechen zu schneiden).

    • Ein Schlammentsorgungssystem, welches sich automatisch in ein Begleitsystem verwandeln kann. Dieser Schlamm ist nicht giftig und kann sogar abgekauft werden, da das darin enthaltene Metallpulver wertvoll ist.

    • Beim Be-und Entladen kann wertvolle Zeit gewonnen werden, indem man das Wasserstrahlschneiden mit einem automatischen Wechseltisch für das Be-und Entladen von Materialien und Endprodukten ausstattet.
       

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